| Mit Roomware® bezeichnen
wir Raumelemente wie Wände, Türen, Möbel (z.B. Tische
und Stühle), in die Informations- und Kommunikationstechnik
integriert ist. Dabei wird der Ansatz verfolgt, dass die Welt um
uns herum zum Interface, zur Schnittstelle für die Interaktion
mit Informationen und für die Kooperation zwischen Menschen
wird. IuK-Technik übernimmt dabei die Rolle, unsere reale Umgebung
anzureichern. Der Computer tritt bei diesem Ansatz aber als Gerät
in den Hintergrund und wird quasi unsichtbar. Die Funktionalität,
die der Computer bereitstellt, ist trotzdem überall zugänglich
und verfügbar. Damit geht der Roomware-Ansatz über die
eingeschränkte Verwendung von Arbeitsplatzcomputern auf dem
Schreibtisch weit hinaus.
Am GMD-Institut für Integrierte Publikations- und Informationssysteme
(GMD-IPSI) (jetzt Fraunhofer
ISPI) in Darmstadt wurde eine erste Version der Roomware-Komponenten
(DynaWall®, CommChair®,
ConnecTable®, InteracTable®,
) realisiert (1997-1998). Dies geschah im Forschungsbereich "AMBIENTE
- Arbeitswelten der Zukunft" zunächst im Rahmen des i-LAND-Projektes.
Auf der Basis dieser Vorarbeiten wurden dann im Forschungs- und
Entwicklungskonsortium "Future Office Dynamics" (FOD)
und hier besonders in der Zusammenarbeit zwischen dem GMD-IPSI,
dem Büromöbelhersteller Wilkhahn
und dem Designbüro WIEGE die zweite Generation von Roomware-Komponenten
entwickelt und im Herbst 1999 der Öffentlichkeit vorgestellt
und dann im Rahmen des weltweiten EXPO 2000 Projektes "Zukunft
der Arbeit im Spannungsfeld von Mensch, Natur, Technik und Markt"
gezeigt. Außerdem gibt es seit 2000 eine Installation in dem
Technikmuseum DASA
in Dortmund.
Die Namen der Roomware®-Komponenten sind registrierte Markennamen.
Kontakt:
Dr. Dr. Norbert Streitz (
)
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